Text
Wir brauchen einen gesellschaftlichen Konsens darüber, was in der digitalen Welt erlaubt ist und was nicht.

Genau und diesen gesellschaftlichen Konsens diktiert die Musikindustrie uns durch ihre Wirtschaftsnutten im Bundestag.
Warum sollten die Käufer nicht mehrmals gemolken werden dürfen. Und die bösen Raubkopierer-Kinderficker-Mörder-Terroristen, haben die Umsätze einbrechen lassen, nicht etwa die Klaws und Medlocks Chimären der Musikzombis.
Ist die Meinungsfreiheit nicht wundervoll, jeder hat das Recht sich zum totalen Arschloch zu machen.
Statt Konzepte für die digitale Welt zu entwickeln lamentiert die Musikindustrie nun seit einem Jahrzehnt über Kopien und Verschärfung von Urheberrechten, überzieht Privatmenschen mit Abmahnungen und Klagen und verdongelt alles was bei drei nicht auf dem Baum ist mit Trojanern und Rootkits.

Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.

Das Traurige daran sind die korrumpierten Politclowns, wie Brigitte Zypries, die nichts Besseres zu tun haben, als Oma Krause an diese Bande zu verkaufen.

Link

kulturschock:

Chiaiano, Marano, Mugnano, Villaricca – die Kleinstädte reihen sich in trostloser Eintönigkeit aneinander. Das Zentrum jeder Ortschaft bildet ein von Werbetafeln umstellter Kreisverkehr. Entlang der Durchgangsstraßen blinken grelle Leuchtreklamen, zwischen gigantischen Einkaufszentren und zweistöckigen Glaspalästen für Brautmoden unterhalten die Clans ihre als Fitness-Studios und Wellness-Center getarnten Bordelle. Die Abfallberge zwischen den einzelnen Ortschaften sind meterhoch und reichen gelegentlich bis auf die Fahrbahn. »Mir tut es leid für die Kleine«, sagt Tamar, die hinten sitzt und ihr drei Monate altes Baby stillt, »dass die Stadt ausgerechnet jetzt im Dreck versinkt. Sogar vor dem Gesundheitsamt, wo wir Mare vor zwei Tagen impfen ließen, war der Haupteingang von einem Müllberg versperrt.« In Giuliano riecht es verbrannt. Tamar befürchtet, dass die Leute wieder anfangen, den Müll anzuzünden. Doch Daniele, der gerade aus dem Haus kommt, gibt Entwarnung: »Beruhigt euch, das ist nur der Nachbar, der in seinem Kamin Holz verbrennt.« Zum Abendessen gibt es Reis und Gemüse aus dem Bioladen. »Wenn uns schon den ganzen Tag der Gestank der Müllberge in die Nase steigt«, scherzt Daniele, »dann sollten wir wenigstens gesund essen.«

Ach mein geliebtes Italien, muß es immer ein Duce sein, der Ordnung schafft ?
Was muß noch geschehen, damit die Mehrheit erkennt das Berlusconi nur einen Vorteil sucht - Seinen.

Photo
wilwheaton
Real Time Web Analytics