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Sie sind keine Klientelpartei, sondern quasi eine Volkspartei im Mini-Format.

Manfred Güllner, Forsa Chef über die Piraten die bundesweit in der letzten Umfrage nach der Saarlandwahl auf 12% gestiegen sind.

Was wir nicht alles auf einmal sind, wo führt das noch hin ?
@Djanecek, Vorturner der Grünen in Bayern, meinte ja unlängst die Piraten währen wieder auf dem absteigenden Ast.
Und während die Altparteien(™) mit ihren cnet, D64 oder wie auch immer ihre Clubs zur digitalen Selbstfindung heissen meinen eines unserer Kernthemen entern zu wollen, geht unser Kaperfahrt längst weiter.

Quelle: SPON

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Geistiges Eigentum, der Weg in eine Feudalgesellschaft ?


Am Freitag war wieder Netzkongress, nicht von den Piraten, sondern der zweite Versuch der Gruppierung CSU_net innerparteilich Aufklärung zu betreiben.
War der erste Netzkongress noch substanzvoll, war der heutige nur ein Aufguss dessen was vor gut einem Jahr bereits formuliert wurde bzw. die logische Konsequenz dessen.

Spannender waren die Diskussionen am Rande, ausgelöst durch Stoibers Rede zum Thema geistiges Eigentum.

Immer wieder steht der Vorwurf im Raum wir Piraten wollten das geistige Eigentum zerstören und ohne geistiges Eigentum stehen wir am Rande des Weltuntergangs (vgl. B5aktuell, Funkstreifzug, 18.03.2012).

Was ist geistiges Eigentum ?
Das Schaubild oben beschreibt in welchem Zusammenhang der Begriff geistiges Eigentum verwendet wird. Mitte des Jahrhunderts als Begriff geboren für die Vergütung von Schriftstellern, entwickelten Ende des 18. Jahrhunderts Kant und Fichte eine naturrechtliche Begründung als Rechtfertigungsstrategie.
Mittlerweile wird der Begriff des geistigen Eigentums aber sowohl bei Patenten, Urheberrechten und Verwertungsrechten verwendet.

Und das wollen die Piraten zerstören ?
Ja, denn der Begriff des geistigen Eigentums ist ein Kunstbegriff, der geschaffen wurde um die wirtschaftlichen Interessen einer Gruppe von Menschen zu regeln. Dies ist nun mehr als 300 Jahren her und vollkommen aus dem Ufer gelaufen. Mit dem Kampfbegriff geistiges Eigentum werden die Grundlagen unserer Kultur, unserer Wissenschaft und daraus unsere Wirtschaft angegriffen.

Das Urheberrecht schützt in erster Linie nicht mehr die Schöpfungen von Kulturschaffenden, sondern verteidigt veraltete Geschäftsmodelle der Verwertungsindustrien. Es dient nicht mehr den Urhebern, sondern einer Industrie, die mehrfach nachgewiesen hat nicht in der Lage zu sein sich einem gesellschaftlichen Wandel anzupassen. Schlimmer noch, die Lobbyisten dieser Industrie versuchen mit immer neuen Verboten das Rad der Zeit zurückzudrehen.
Wie gesunde Geschäftsmodelle funktionieren, hat Apple Mitte des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts gezeigt. Stimmen Preis und Qualität profitieren beide Seiten davon, der Kunde der einfach und zu fairen Preisen Content kaufen kann und auch der Verkäufer dessen Plattform zum Marktführer aufgestiegen ist.
Das Gegenbeispiel zeigt in Deutschland die GEMA, blockiert sie den Zugang zu internationalen(!) Angeboten, mit dem Verweis darauf, dass nationale(!) Rechte betroffen seien. Das gipfelt darin, dass Kindergärten Abgaben an die GEMA (und VG Wort&Schrift) abführen sollen, weil Kinderlieder in Kindergärten vervielfältigt werden.
Die Einahmen hieraus, in Bayern per anno ca. 290.000 € Steuergeld, fliessen aber nicht den Urhebern zu, sondern zu über 2/3 an Verwertungsgesellschaften und Produzenten, wie Dieter Bohlen zu.
Ich denke dadurch wird deutlich, dass das deutsche Urheberrecht, mit seinem unzulässigen Begriff des geistigen Eigentums, nicht die Kulturschaffenden beschützt, sondern einer Industrie dient, die nicht bereit ist auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren.
Selbstverständlich benötigen wir einen Urheberschutz, aber bitte dann ohne den Begriff des nicht existenten geistigen Eigentums.
Urheber haben ein Recht an Ihrem Werk, einzig sie können bestimmen wie es wirtschaftlich genutzt wird. Bei nicht wirtschaftlicher Nutzung oder bei Adaption und Neuschaffung eines weiteren Werks haben sie ein Recht auf Namensnennung.
Aber mehr auch nicht, sie haben kein Recht darauf zu bestimmen auf welchen Medium eine Kopie Ihres Werks konsumiert wird und schon gar kein Recht darauf zu fordern Grundrechte einzuschränken.
Eventuell müssen wir hier auch darüber diskutieren ob Verwertungsrechte an Dritte überhaupt weitergeben werden dürfen. Stattdessen ist hier eine Entlohnung über eine Kulturflatrate oder ähnliches die bei weitem besser Art der Entlohnung. Diese Diskussion ist aber noch im Fluss.

Bernhard von Chartres formulierte im Jahre 1120, “wir seien gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können – freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns emporhebt”.
Und genau das ist das Fundament unserer Wissenschaft, wer hier einen Nachweis nachlesen will, dem empfehle ich Simon Singhs Buch Fermats letzter Satz, der die Jahrhunderte lange Jagd nach der Bestätigung dieses mathematischen Theorems.
Hätten Wiles & Taylor nicht das Wissen und Scheitern von dutzenden Mathematikern, die sich über Jahrhunderte mit dem Theorem befasst haben, nutzen können, der Satz würde heute noch unbewiesen sein.
Geistiges Eigentum widerspricht so sehr dem Geist und dem Wesen der Wissenschaft, dass wir uns bereits heute rückwärts entwickeln.
Die Patentierung und Aussperrung von Wissen begann Mitte der 80er Jahre massiv in der Biogenetik und durchzieht mittlerweile weite Teile der Forschung.
Im besonderen Masse in der Forschung verstellen Patente auf Verfahren oder gar auf Gene die Fortentwicklung massiv, aber auch, dass Ergebnisse von Forschung nicht öffentlich ohne weiteres zugänglich sind.
Vielfach ist der Begriff geistiges Eigentum in der Wissenschaft von Vorhinein zweifelhaft, handelt es sich in der Regel um Ergebnisse, das schon vielfach vorhanden sind und nur noch nicht beschrieben waren (z.B. das Genom) oder neu rekombiniert wurde. Insofern kann man hier von einer geistigen Leistung sprechen etwas entdeckt zu haben, aber nicht von einer Schöpfung.
Da Wissenschaft und Forschung heutzutage zum überwiegenden Maße aus der Privatwirtschaft finanziert wird, muss hier ein Ausgleich gefunden werden, der einerseits die wirtschaftlichen Interessen berücksichtigt andererseits freie Wissenschaft nicht behindert.
Allerdings muss eins klar sein, Patente auf Gene und Lebendigem sind per Definition unzulässig, da der PriorAct, also die Grunderfindung auf einen natürlichen Prozess zurückgeht.
Ein rein urheberrechtlicher Schutz, wie oben bei Kulturschaffenden greift hier zu kurz. Diese würde die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Werken zwar regeln, aber nicht vor der wirtschaftlichen Nutzung des neuen Wissens. Hier besteht die Möglichkeit eines Wissenschaftspatents zu erstellen, dass für Entwicklungen von höherem Wert vergeben werden könnte. Allerdings sollen die Inhaber dieses Patents nach den FRAND Richtlinien verpflichtet sein, Lizenzen zu fairen Bedienungen zu erteilen um nicht andere Teilnehmer von dem Wissen und der Nutzung aussperren zu können.

Profiteure, Nutzniesser und Antreiber in der Diskussion um den Schutz geistigen Eigentums sind wirtschaftliche Interessen von Firmen.
Dabei ist dieses Verhalten absolut schizophren, haben ebenjene die sich bitterlich darüber beklagen, dass Ihre Produkte im Ausland kopiert und mit teils schlechter Qualität importiert werden, selbst Schuld.
Häufig haben ganze Industrien aus Profitgier die Produktion Ihrer Produkte ins Ausland, meist asiatische, verlagert um dort von fleißigen und vor allem billigen und flexiblen Arbeitern zusammenbauen zu lassen.
Verwundert stellen dann diese Industrien fest, dass der so gefügige Ausländer dadurch die Produktionskapazitäten und das Wissen erhalten hat um die eigenen Produkte zu deutlich günstigeren Preisen auf den eigenen Markt zu bringen.
Jede Medaille hat ihre Kehrseite, und dies ist die der Globalisierung. Andere Kulturen haben andere Einstellungen und Vorstellungen zum Kopieren von Ideen und Werken. Hochmütig wie unserer Wirtschaftssystem ist, will man einerseits die Vorteile ausbeuten ist jedoch nicht bereits die Konsequenzen daraus zu tragen.
Stattdessen versucht man mit Antipiraterie Abkommen und Abbau von Grundrechten die selbstgeschaffenen Probleme zu beseitigen.
Produktformen, Markennamen, Techniken seien sie noch so trivial sollen mit dem Begriff geistiges Eigentum abgesperrt werden in dem verzweifelten Versuch andere daran zu hindern ähnliche oder gleiche Produkte auf dem Markt zu bringen.
Greift das alles nicht, wird eine Drohkulisse aufgebaut, in der abwechselnd Menschen an raubkopierten Medikamenten sterben, Motorsägen aus Rand und Band geraten und Menschen verstümmeln oder tausende von Arbeitsplätzen verloren gehen.
Nichts davon entspricht der Realität, wir sind heute mit Zertifikaten in der Lage einzelne Produkte (z.B. Medikamente) über das Internet zu validieren und wer vermeintliche Motorsägen über das Internet kauft, die einen Bruchteil dessen kosten, wie beim lokalen Händler, trägt am Ende des Tages mit der Geiz-ist-geil Mentalität die Konsequenzen. Das gängige Argument der Wirtschaft würden Milliarden an Umsatz und dem Staat Steuereinnahmen entgehen, weil die Konsumenten die Kopien statt der Originale kaufen würden ist wie bei der Contentindustrie absoluter Quatsch. Nur weil jemand ein billiges und kopiertes Produkt kauft, heisst das noch lange nicht, dass der gleiche Kunde das teurere Originalprodukt kaufen würde. Es ist vielmehr ein Ausdruck mangelnder Kaufkraft und eines nicht angepassten Preisleitungsverhältnisses.
Härtere Gesetze gegen die Produktpiraterie werden daran aber nichts ändern, China als zukünftige Nummer eins in der Weltwirtschaft wird sich ohnehin nicht daran halten. Diese würden nur zu Lasten der Habenichtse der dritten Welt gehen und was haben die zu verlieren ?
Wer auf Regulierung und Abschottung abzielt und die Innovation vernachlässigt wird über kurz oder lang scheitern. Statt auf faire Patente zu setzen, die kostengünstig lizensiert werden, setzt der Großteil der Industrie auf Abschottung, solange bis sie vom Markt eliminiert werden.

Die Konsequenz aus einem Scheitern in dieser zentralen Frage des 21. Jahrhundert ist weitreichend für uns alle. Wurden beginnend mit der Aufklärung feudale Strukturen in unserer Gesellschaft abgeschafft, droht uns hier ein Rückfall.
Wissen, Kultur und freier Zugang zu Technologien spielen zunehmend eine Rolle, wer diese kontrolliert und einschränken kann dominiert Gesellschaften.
Die Konzentration von Patenten, die Kontrolle von Content und die Abschottung von Märkten auf Wenige führt uns geradewegs in die Zeit der Feudalherren zurück.
Was damals gottgesalbte Blaublüter waren, würden dann die Medienzaren und Führungskader globaler Unternehmen sein.
Fehlen würde dann nur noch der Zehnte geistiger Arbeit, zu entrichten in an die zuständige Corporation.

Bildquelle: Wikipedia (User 3247)

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Privatsphäre und Googles Webprotokoll

In den letzten Wochen treibt Google für seine Dienste die Personalisierung weiter.
Beispielsweise können nun youtube-Konten an Google+ Profile gehängt werden.

Google wäre nicht Google wenn sie das nicht auch in ihrem ureigenstem Feld betreiben würden, der Websuche.

Hier aber ist das Problem, die wenigsten bekommen mit, dass sie Google erlauben die eigenen Suchanfragen mit zu schreiben bzw. diese zu verknüpfen, solange der Benutzer an einem Dienst von Google angemeldet ist.
Ich will hier nicht das Für und Wider einer solchen Datenerhebung diskutieren, es soll sich jeder so nackig machen wie er meint dies tun zu müssen.

Wenn jemand also damit kein Problem hat kann aufhören hier zu lesen.
Für diejenigen, die noch nicht wissen wie man das abschaltet, können die folgenden Schritte durchführen.

Meldet Euch mit Eurem Google Account an.

Geht auf den Link https://www.google.com/history Hier seht Ihr Euer Webprotokoll. Wollt Ihr nun das Protokoll löschen und die zukünftige Protokollierung anhalten, müsst ihr auf Gesamtes Webprotokoll entfernen klicken.

Google bestätigt Euch dann die Löschung

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Bitte zeichnet die Petition gegen ACTA an den deutschen Bundestag.

Das Ziel sind 50.000 wir haben bereits 22170 Unterschriften.
Mehr als 100.000 gingen am 11.02.2012 in Deutschland gegen ACTA auf die Strasse.
Lasst uns den Druck weiterhin hoch halten, nicht dass Merkel&Co meinen wir würden das Thema wieder vergessen.

Bitte zeichnet die Petition gegen ACTA an den deutschen Bundestag.

Das Ziel sind 50.000 wir haben bereits 22170 Unterschriften.
Mehr als 100.000 gingen am 11.02.2012 in Deutschland gegen ACTA auf die Strasse.
Lasst uns den Druck weiterhin hoch halten, nicht dass Merkel&Co meinen wir würden das Thema wieder vergessen.

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Augsburger Bürgerbeteiligung - ein Lehrstück

Gestern Abend, Augsburg Rathaus, Saal Zwei, überfüllt wie selten.
Kulturreferent Grab reagiert auf eine Facebook Einladung mit einer kurzfristig anberaumten Sitzung des Kulturausschusses.
Vor dieser Farce tagte der Werkausschuss, einziger Tagesordnungspunkt, der Bericht der Expertengruppe zur Auswahl des Namen des neuen Theaters in Augsburg.


Bei der letzten Sitzung wurde einstimmig beschlossen, dass eine Gruppe von Experten aus vorhandenen Vorschlägen und mit Hilfe der Augsburger Allgemeinen aus Vorschlägen der Bürgerschaft vier Namen auswählen sollte, die der Ausschuss dann der Leitung der Theater zur freien Wahl zuleitet.
Die Bürgerschaft beteiligte sich rege, die Experten erarbeiteten vier Namen, nun hätte der Ausschuss nur noch seine Bewilligung geben müssen.
So die Erwartungshaltung u.a. der Leitung der Theater Augsburg, stattdessen wurde über eine Stunde debattiert, aber nicht über die Vorschläge der Experten und Bürger, sondern darüber ob das Verfahren überhaupt so gewünscht sei und über eigene, teilweise neue Namen.
Am Ende stand dann der Beschluss des Ausschusses, nicht die Vorschläge der Bürgerschaft und Experten dem Theater zur Auswahl zu stellen, sondern zwei “Eigene”.

Fassen wir zusammen, Bürgerbeteiligung der Parteien im Augsburger Stadtrat sieht so aus.

  • Es wird ein Verfahren beschlossen, in der Bürger und Experten eine Lösung finden sollen.
  • Bürgerschaft und Experten erarbeiten eine Lösung
  • Der Stadtrat/Ausschuss ignoriert die Arbeit der Experten und Bürger und beschließt nach eignem Gutdünken.

Diesen Eindruck hat man jedenfalls nach dem gestrigen Abend von ALLEN Parteien im Augsburger Stadtrat.
So schafft man keine Bürgerbeteiligung, sondern Frust auf allen Seiten. Mir scheint, dass das bei einigen Stadträten und Referenten erklärtes Ziel ist, denn dann könnten sie schalten und walten ohne Widerspruch zu bekommen.
Die Bürgern in Augsburg und Kulturschaffenden müssen noch zwei Jahre mit dem Totengräbern der Stadtregierung leben, 2014 sind Kommunalwahlen, die Quittung kommt.

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Sebastian Nerz, Vorsitzender der Piraten bei der Demonstration Augsburg gegen ACTA am 11.02.2012. Danke an die über 2000 Teilnehmer und vielen Dank an die Augsburger Piraten fürs organisieren.

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Es geht uns alle an. Noch können wir ACTA stoppen, aber nur gemeinsam.
Auf http://wiki.stoppacta-protest.info/ findest Du die Veranstaltung in Deiner Nähe.
In Schwaben findet die Demonstration am 11.02.2012 um 14:00 Uhr in Augsburg statt.

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Wie wir wissen ist das Kopieren und Klauen geistiger Leistungen Anderer auf Seiten der Contentindustrie gang und gäbe und mit zahllosen Beispielen in Film, Print und Musik dokumentiert.
Aber auch Ihre FUD-Methoden recycelt die Contentindustrie immer wieder aufs Neue.
Wären die damaligen Politiker genauso korrumpiert, wie es die heutigen sind, säßen wir nicht in Multiplex-3D-Kinos, sondern vor S/W Filmen mit einem Klavierspieler im Raum und würden heute noch Stummfilme ansehen.
Damals wie heute verdrängte die technische Entwicklung ein veraltetes Geschäftsmodell, mit dem Unterschied, dass sich heute eine sterbende Industrie, mit Hilfe bezahlter Politiker und Parteien, hinter immer neuen Barrieren verschanzt.
Wie uns ACTA/SOPA/PIPA zeigt werden weltweit für eine sterbende Industrie Grundrechte beschnitten, Freiheit abgebaut und technischer Fortschritt verhindert.
Noch können wir das in Europa verhindern, schreibt Eurem Abgeordneten im EU-Parlament.

via garp Bildquelle: kraftfuttermischwerk’s Contentmafia anno 1929: Tonfilm ist Kitsch!

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Wie wir wissen ist das Kopieren und Klauen geistiger Leistungen Anderer auf Seiten der Contentindustrie gang und gäbe und mit zahllosen Beispielen in Film, Print und Musik dokumentiert.
Aber auch Ihre FUD-Methoden recycelt die Contentindustrie immer wieder aufs Neue.
Wären die damaligen Politiker genauso korrumpiert, wie es die heutigen sind, säßen wir nicht in Multiplex-3D-Kinos, sondern vor S/W Filmen mit einem Klavierspieler im Raum und würden heute noch Stummfilme ansehen.
Damals wie heute verdrängte die technische Entwicklung ein veraltetes Geschäftsmodell, mit dem Unterschied, dass sich heute eine sterbende Industrie, mit Hilfe bezahlter Politiker und Parteien, hinter immer neuen Barrieren verschanzt.
Wie uns ACTA/SOPA/PIPA zeigt werden weltweit für eine sterbende Industrie Grundrechte beschnitten, Freiheit abgebaut und technischer Fortschritt verhindert.
Noch können wir das in Europa verhindern, schreibt Eurem Abgeordneten im EU-Parlament.

via garp Bildquelle: kraftfuttermischwerk’s Contentmafia anno 1929: Tonfilm ist Kitsch!

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ACTA stoppen - Jetzt !

Noch haben wir die Möglichkeit ACTA zu stoppen, schreibt, mailt oder faxt an Eure Abgeordneten der EU.

Sehr geehrte Frau Abgeordnete, Sehr geehrter Herr Abgeordneter,

Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) stellt eine Bedrohung für die Freiheit und Offenheit des Internets und der Meinungsfreiheit dar. Mit ACTA können Internetdienstanbieter und Betreiber von Webseiten gezwungen Ihre Nutzer zu überwachen und zu zensieren.
Sie müssen die gesammelten Informationen aushändigen und unsere Aktivitäten den Behörden und Rechteinhabern mitteilen – das Alles im Namen des Urheberrechtsschutzes!
Dieses kontroverse Abkommen über intellektuelle Güter verletzt unsere Grundrechte auf Redefreiheit, Briefgeheimnis, informeller Selbstbestimmung und Zugang zu unserer Kultur.
ACTA wurde lange Zeit unter Geheimhaltung und unter Ausschluss gewählter Volksvertreter verhandelt. Viele Aspekte des Abkommens sind so formuliert, dass eine Interpretation, zu Lasten der Bürger, mit oben genannten Risiken führen kann.
ACTA fehlt die demokratische Legitimation, es wurde bewusst an Ihnen und dem EU Parlament vorbei verhandelt.
Ich bitte Sie deshalb im EU-Parlament gegen eine Unterzeichnung des Abkommens in seiner jetzigen Form zu stimmen.

Mit freundlichen Grüßen

per Mail an:
jan.albrecht@europarl.europa.eu
alexander.alvaro@europarl.europa.eu
burkhard.balz@europarl.europa.eu
lothar.bisky@europarl.europa.eu
reimer.boege@europarl.europa.eu
franziska.brantner@europarl.europa.eu
elmar.brok@europarl.europa.eu
udo.bullmann@europarl.europa.eu
reinhard.buetikofer@europarl.europa.eu
daniel.caspary@europarl.europa.eu
jorgo.chatzimarkakis@europarl.europa.eu
michael.cramer@europarl.europa.eu
jurgen.creutzmann@europarl.europa.eu
albert.dess@europarl.europa.eu
christian.ehler@europarl.europa.eu
cornelia.ernst@europarl.europa.eu
ismail.ertug@europarl.europa.eu
markus.ferber@europarl.europa.eu
knut.fleckenstein@europarl.europa.eu
karl-heinz.florenz@europarl.europa.eu
michael.gahler@europarl.europa.eu
evelyne.gebhardt@europarl.europa.eu
jens.geier@europarl.europa.eu
sven.giegold@europarl.europa.eu
norbert.glante@europarl.europa.eu
ingeborg.graessle@europarl.europa.eu
matthias.groote@europarl.europa.eu
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godelieve.quisthoudt-rowohl@europarl.europa.eu
bernhard.rapkay@europarl.europa.eu
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renate.sommer@europarl.europa.eu
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helga.truepel@europarl.europa.eu
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sabine.wils@europarl.europa.eu
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Weitere Kontaktdaten findet Ihr auf den Seiten des EU Parlaments

Video

ACTA eine Erklärung, welche Konsequenzen ACTA für uns alle hat und warum ACTA keine gute Idee ist.

Hier die Deutsche Version

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