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ACTA Mails kommen an - Teil drei

garp und hawcubite haben mich gestern noch auf eine Antwort der Linken hingewiesen. Der politsche Berater der Abgeordneten Sabine Wills bedient sich auch einer Serienmail, da sowohl garp, hawcubite und ich den identischen Text bekommen haben.

” Guten Abend,

ich danke Ihnen für Ihre Frage und Ihr Interesse zu diesem wichtigen Thema. Das ACTA-Abkommen zur Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie ist ein Beispiel für intransparente Gesetzgebung sowie für eine Politik, die an den Interessen der Menschen vorbei geht.

Es enthält zentrale Passagen, die den Schutz der Patente großer Unternehmen über die Datenschutzinteressen des einzelnen Menschen stellen und die darüber hinaus auch die Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten kleinerer Unternehmen gefährden würden.

Derzeit läuft der Ratifizierungsprozess im Europäischen Parlament an. Ohne Zustimmung des Parlamentes würde der Beitritt der EU zu dem umstrittenen Abkommen scheitern. Federführend dabei ist der Ausschuss für internationalen Handel (INTA), der den Standpunkt des EU-Parlaments erstellen und dem Plenum zur Abstimmung vorlegen wird. Weitere Fachausschüsse sind mitberatend beteiligt. Des Weiteren hat das EU-Parlament mit dem Vertrag von Lissabon das Recht erhalten, internationale Verträge vom Europäischen Gerichtshof überprüfen zu lassen. Diese Möglichkeit wird derzeit geprüft.

Seit 2007 verhandelt die Europäische Kommission hinter verschlossenen Türen mit ihren wichtigsten Handelspartnern über das ACTA-Abkommen. Bevor sich die Unterhändler im Dezember 2010 auf einen unterschriftsreifen Text geeinigt hatten, wurde selbst Parlamentariern der Einblick verwehrt.

Ursprünglich ging es bei dem ACTA-Abkommen um den Schutz von Ingenieursleistungen und Patenten, nun greift dieses tief in den Bereich der Bürgerrechte, in die Demokratie der Kommunikation, in dezentrale Innovationspotentiale und Kulturschaffung und in den Schutz personenbezogener Daten ein.

Die Gefahr von ACTA ist, dass im Namen des Kampfes gegen Produktfälschung das Recht auf Informationsfreiheit im Internet merklich beschnitten werden könnte und dass Strafverschärfungen drohen

Aus bürgerrechtlicher Sicht besonders problematisch ist die Verpflichtung der ACTA-Unterzeichner, mit einstweiligen Verfügungen präventiv gegen Verletzungen des Urheberrechts vorzugehen. Mögliche Folgen: Netzsperren, die Filterung des Datenverkehrs sowie die Haftung von Internetprovidern für den Datenverkehr.

Das ACTA-Abkommen verstößt gegen verbindliche Grundrechte. DIE LINKE im Europäischen Parlament und die linke Fraktion GUE/NGL wehren sich deshalb auch weiter vehement gegen die Ratifizierung im Europäischen Parlament.

Mit besten Grüßen “

Wo wir gerade bei dem Thema sind, ich bin heute schon ein paarmal darauf angesprochen worden, ob man denn den Text der Mail übernehmen oder selber was eigenes schreiben soll.
Einerseits besteht die Gefahr immer, wenn viele Menschen die Abgeordneten mit ein und derselben Mail zumailen, dass diese dann automatisch in den Mülleimer wandert, andererseits zeigt die Masse an Mails dem Abgeordneten, dass ACTA nicht gewünscht ist.

Mir ist das egal, nehmt meinen Vorschlag oder nur die Emailadressen, schreibt was eigenes, ändert nur ab, aber Hauptsache ihr lasst nicht locker und schreibt Euren Abgeordneten.

Danke

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ACTA Mails kommen an - Teil zwei

Zwischenzeitlich hab ich von [garp](http://garp.tumblr.com) - Vielen Dank - das an Ihn gerichtete Schreiben von Jorge Chatzimarkakis bekommen.

” Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Email zu dem ‘Anti Counterfeiting Trade Agreement’ (ACTA).

Gerne übersende ich Ihnen Informationen zum Verfahren.

Der EU Ministerrat hat am Freitag, 16. Dezember 2011 das Abkommen angenommen. Bevor dieses allerdings in Kraft tritt, muss die EU das Abkommen unterzeichnen und müssen das Europäische Parlament und die nationalen Parlamente ihre Zustimmung geben. Dies ist bisher noch nicht geschehen.

Der Ausschuss für Internationalen Handel hat den juristischen Dienst des Europäischen Parlaments beauftragt, ein Rechtsgutachten zu erstellen, in dem die Konformität des Abkommens mit EU-Recht überprüft werden soll. Dieses Gutachten wurde Ende November 2011 im Ausschuss für internationalen Handel vorgestellt und bekräftigt die Rechtmäßigkeit des Abkommens.

Wie die anderen Fraktionen des Europäischen Parlaments auch, befindet sich die liberale Fraktion (ALDE) derzeit im Meinungsbildungsprozess. Es wurde noch keine finale Position beschlossen.

Für mich persönlich sind Emails, wie diese von Ihnen, eine wichtige Quelle der Entscheidungsfindung bei strittigen Sachthemen. Deshalb möchte ich Ihnen ausdrücklich für die Zeit danken, die Sie sich genommen haben.

Mit freundlichen Grüßen ”

Klingt zwar auch etwas nach Serienmail, aber nun gut.

Jan Phillip Albrecht wiederum verschickt ein Serienmail mit weiteren Informationen. Die englische Version ist dann mit Clara Fecke unterzeichnet und die deutsche Version von Ihm.

” Dear Sir or Madam,

thanks a lot for your mail and for voicing the concerns about ACTA, which we fully share!

The Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) would indeed strengthen intellectual proprety rights holders’ means for privatised policing, while protections for users are not adequately enforced. It would introduce voluntary cooperation between internet access providers and rights holders, creating a danger of French-like “3-strikes” penalties even without due judicial process. Even the European Court of Justice in its ruling of 24 November 2011 said that blocking or filtering internet acces is not an appropriate measure for fighting copyright violations. ACTA would also impose civil damages for file-sharing that are disproportionate, because they may be only based on the retail value of shared files, without any assessment of the real loss in sales. ACTA also will make access to generical pharmaceuticals more difficult for developing countries if they are shipped through harbours of ACTA signatories such as Europe or the United States.

ACTA was only started because some industrialised countries could not continue their IPR enforcement agenda in legitimate multilateral organisations such as WIPO or WTO anymore, because of resistance by developing countries and emerging economies. So they moved towards closed-door secret negotiations with a coalition of the willing. ACTA negotiation documents have still not been made public, and the draft negotiation texts have only been released after heavy pressure from the European Parliament.

Greens/EFA in the European Parliament have been fighting this dangerous agreement for the last two years. We commissioned two studies on its impact on fundamental rights and on access to medicine, which clearly show the dangers of ACTA. We have worked closely with the NGO and activist community, and we have taken the necessary steps to clarify how ACTA can be sent to the European Court of Justice. You can find all information about our activities at <>.

Now that the EU Council presidency and a number of member states have signed the agreement, the European Parliament will start dealing with the ACTA ratification procedure. Most crucial will be the committees LIBE (civil liberties), JURI (legal affairs) and INTA (international trade - leading committee on ACTA).

If you want to help, we suggest you contact especially liberal (ALDE) and social-democrat (S&D) MEPs in these committees, as it is not clear yet how these political groups will vote in the end. Your request to them can make a real difference. Thanks for your help!

More information:

Den deutschen Text spare ich mir jetzt. Auch hier wäre es nett gewesen, hätte man den Empfänger darauf hingewiesen, dass es sich um eine Serienmail handelt. Aber bei der ist es offensichtlich.

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ACTA Mails kommen an - SPD Büro entnervt

Meine Aufruf zum ACTA Anschreiben an die EU-Abgeordneten scheinen einige von Euch gefolgt zu sein. Vielen Dank dafür, nicht aufgeben, zeigt den Abgeordneten weiter, dass wir - die Bürger - ACTA nicht wollen.

Mittlerweile liegen ein paar Antworten vor, die ich Euch nicht vorenthalten will.

Die SPD, hat da was vorbereitet und mit folgendem Antwortschreiben geantwortet. Einmal das Büro von Kerstin Westphal und einmal von Norbert Glante. Wobei sich Glante nicht die Mühe gemacht hat eine persönliche Anrede zu finden. Dafür hat er das unterschrieben und bei Westphal musste der wissenschaftliche Mitarbeiter aus dem Büro ran.

” Sehr geehrter Herr Krcek,

vielen Dank für Ihre Stellungnahme zum ACTA-Abkommen. Die Notwendigkeit, geistiges Eigentum international zu schützen und Produktpiraterie zu bekämpfen ist unumstritten. Allerdings dürfen diesbezügliche Regelungen nach Position der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament nicht dazu führen, dass Grundrechte eingeschränkt werden oder der Datenschutz aufgeweicht wird. Offenheit und Transparenz müssen auch in solchen Verhandlungen gelten. Deswegen war das Bestreben einiger außereuropäischen ACTA-Verhandlungspartner auf Geheimhaltung der Verhandlungen skandalös.

Es wurden jedoch im Verlauf der Verhandlungen wichtige sozialdemokratische Forderungen im ACTA-Text aufgenommen. So wurde das Ansinnen der USA abgewehrt, Internetprovider dazu zu verpflichten, Internetangebote einzuschränken oder Internetnutzern den Netzzugang zu sperren. Außerdem wurden Patente vom Anwendungsbereich des Abkommens ausgenommen. Dadurch wurde verhindert, dass Generika pauschal mit Fälschungen gleichgestellt würden. Gleichzeitig bleibt ein preiswerter und lebenswichtiger Zugang zu Medikamenten, vor allem in Entwicklungsländern erhalten.

Zentral ist für uns, dass das ACTA-Abkommen bestehendes EU-Recht nicht verletzt oder darüber hinausgeht. Grundrechte und europäische Standards der Freizügigkeit und des Datenschutzes müssen auch in Zukunft unangetastet bleiben. Zudem muss das Recht auf informationelle Selbstbestimmung garantiert werden. Ebenso muss das geplante ACTA-Komitee, das mit der Durchführung des Abkommens beauftragt werden soll, transparent arbeiten und darf nicht ohne parlamentarische Kontrolle das Abkommen abändern dürfen. Nicht zuletzt darf es bei der Anwendung des Abkommens keinen Interpretationsspielraum geben, durch den diese geltenden Werte im Nachhinein unterlaufen werden könnten.

Wir Sozialdemokraten werden den Text des Abkommens nun unter diesen Voraussetzungen prüfen. Die offiziellen Beratungen werden im Europäischen Parlament voraussichtlich im Februar oder März beginnen.

Ihre Anregungen werden wir in die Beratungen mit einfließen lassen.

Mit freundlichen Grüßen ”

Da ich die alte Tante SPD doch nun schon etwas länger kenne, war ich über die Serienantwortmail nicht weiter überrascht, wie muss es aber anderen gehen, die den Politikbetrieb nicht kennen und nur Ihrer Sorge Ausdruck verleihen wollten und mit einer Serienmail abgespeist werden.
Kurz und gut ich schrieb die beiden Abgeordneten deswegen an.

” Sehr geehrter Herr Glante, sehr geehrte Frau Westphal,

eigentlich kann man von Volksvertretern erwarten, dass sie entweder persönlich antworten oder Ihre Mail als Massenstandardantwort kennzeichnen. Unter anderem deswegen haben Sie von uns Steuerzahlern bezahlte Büromitarbeiter.

Solch eine Reaktion ist bestenfalls peinlich und bestätigt Ihre Ferne zum Bürger.

Mit freundlichen Grüßen “

Beide Schreiben kamen von meiner Piraten-BzV Adresse und waren mit einer entsprechenden Signatur gekennzeichnet, die meine Kontaktdaten enthält unter denen ich erreichbar bin.
Kurze Zeit später ruft mich der wissenschaftliche Mitarbeiter von Westphal an und fängt an mich in recht aggressiven Ton anzugehen, wie ich denn dazu käme so ein EMail zu verfassen es wäre gerade zu eine Frechheit.
Gerade als politisch Aktiver Mensch müsste ich doch wissen wie so etwas gehandhabt wird und dafür seien die Bürokräfte nicht da.
Schliesslich haben sie auf hunderte gleichartiger Mails auch nur mit einer Serienmail geantwortet und das sei so in Ordnung.
Das “Beste” an der Sache ist aber, dass mir eine politische Aktion der Piraten vorgeworfen worden ist und wenn ich die erste Mail schon mit meiner Piratensignatur geschickt hätte, hätte ich eine ganz andere Antwort erhalten. Scheinbar bekommen Piraten von der SPD andere Antworten oder was wahrscheinlicher ist gar keine. Nach einigem hin und her und einem Formulierungsvorschlag meinerseits, dass man durchaus erwähnen hätte können, dass es sich um ein abgestimmtes Email aller SPD Abgeordneten handelt und aufgrund der Zahl der Mails nicht persönlich antworten konnte, haben wir uns darauf verständigt uns nicht verstehen zu wollen. Immerhin hierüber konnten wir dann einen Konsens finden.

Was bleibt?
Offensichtlich wurden mehrere hundert Emails mit dem Text verschickt. Natürlich waren da auch Piraten dabei und das ist auch gut so, denn es ist eine politische Frage ob wir weiter unsere Grundrechte beschneiden lassen wollen oder nicht. Sinn und Zweck solcher Aktionen ist es den Damen und Herren im Parlament zu zeigen, dass die Bürger keinen Bedarf nach immer mehr Einschränkungen haben zu Gunsten einer Industrie und den von Lobbyisten verhandelten Abkommen.
Dieses Recht Menschen aufzurufen als Pirat, als Mitglied des Vorstand einer Parteigliederung lasse ich mir nicht nehmen. Ebenso wenig werde ich aufhören den Leuten auf den Sack zu gehen, wenn Sie meinen den Bürger mit Floskeln abspeisen zu wollen.
Das haben wir Ihnen bereits viel zu lange erlaubt und das will ich ändern.

Wie man weitaus besser mit über 500 Mails umgehen kann zeigt Franziska Keller von den Grünen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für ihre zahlreichen Anfragen zum Thema ACTA. Wir haben zu diesem Zeitpunkt bereits über 500 eMails engagierter und besorgter EU-Bürger erhalten und bitten deshalb um Entschuldigung dafür, dass wir keine persönlichen Antworten formulieren können.

Wir Grünen gehören zu den entschiedensten Gegnern von ACTA hier im Europaparlament und werden dem Abkommen nicht zustimmen.

Im Anhang finden Sie zur weiteren Information eine Studie, die wir zum Thema haben erstellen lassen und die besagt, dass ACTA den Zugang zu Medizin in Entwicklungsländern massiv einschränken wird.

Außerdem finden Sie unter folgendem Link das Video einer Veranstaltung, die wir zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung zu ACTA organisiert haben:

ACTA — Diskussion zum Abkommen gegen Produktpiraterie
http://www.youtube.com/watch?v=gUjzSl39DKc

Für den 11.2 sind in Deutschland Demonstrationen gegen ACTA geplant.

Überzeugungsarbeit ist unter anderem auch noch bei den Mitgliedern der Fraktionen der Liberalen und der S&D zu leisten, ohne welche eine mehrheitliche Ablehnung des Abkommens im Europaparlament nicht zu Stande kommen kann.

Viele Grüße Ska Keller und Team”

Franziska Keller hat ja so Recht, bei den S&D müssen ganz vorne anfangen, Grundkurs Demokratie.

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Wie wir wissen ist das Kopieren und Klauen geistiger Leistungen Anderer auf Seiten der Contentindustrie gang und gäbe und mit zahllosen Beispielen in Film, Print und Musik dokumentiert.
Aber auch Ihre FUD-Methoden recycelt die Contentindustrie immer wieder aufs Neue.
Wären die damaligen Politiker genauso korrumpiert, wie es die heutigen sind, säßen wir nicht in Multiplex-3D-Kinos, sondern vor S/W Filmen mit einem Klavierspieler im Raum und würden heute noch Stummfilme ansehen.
Damals wie heute verdrängte die technische Entwicklung ein veraltetes Geschäftsmodell, mit dem Unterschied, dass sich heute eine sterbende Industrie, mit Hilfe bezahlter Politiker und Parteien, hinter immer neuen Barrieren verschanzt.
Wie uns ACTA/SOPA/PIPA zeigt werden weltweit für eine sterbende Industrie Grundrechte beschnitten, Freiheit abgebaut und technischer Fortschritt verhindert.
Noch können wir das in Europa verhindern, schreibt Eurem Abgeordneten im EU-Parlament.

via garp Bildquelle: kraftfuttermischwerk&#8217;s Contentmafia anno 1929: Tonfilm ist Kitsch!

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Wie wir wissen ist das Kopieren und Klauen geistiger Leistungen Anderer auf Seiten der Contentindustrie gang und gäbe und mit zahllosen Beispielen in Film, Print und Musik dokumentiert.
Aber auch Ihre FUD-Methoden recycelt die Contentindustrie immer wieder aufs Neue.
Wären die damaligen Politiker genauso korrumpiert, wie es die heutigen sind, säßen wir nicht in Multiplex-3D-Kinos, sondern vor S/W Filmen mit einem Klavierspieler im Raum und würden heute noch Stummfilme ansehen.
Damals wie heute verdrängte die technische Entwicklung ein veraltetes Geschäftsmodell, mit dem Unterschied, dass sich heute eine sterbende Industrie, mit Hilfe bezahlter Politiker und Parteien, hinter immer neuen Barrieren verschanzt.
Wie uns ACTA/SOPA/PIPA zeigt werden weltweit für eine sterbende Industrie Grundrechte beschnitten, Freiheit abgebaut und technischer Fortschritt verhindert.
Noch können wir das in Europa verhindern, schreibt Eurem Abgeordneten im EU-Parlament.

via garp Bildquelle: kraftfuttermischwerk’s Contentmafia anno 1929: Tonfilm ist Kitsch!

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Link

warteschleife:

ACTA%3A%20Die%20neue%20Gefahr%20f%C3%BCrs%20Netz
Ein neues globales Abkommen, ACTA, könnte Konzernen erlauben, alles, was wir im Internet tun, zu überwachen. Letzte Woche drängten wir erfolgreich die Zensurgesetze in den USA zurück - wenn wir jetzt handeln können wir das EU-Parlament dazu bringen, diese Gefahr zu begraben - mach mit!

Nun auch wenn Avaaz nicht verstanden hat, dass das Internet nicht irgendwem gehört, zeichnen und Druck aufbauen. Das Ziel ist mehr als 1.000.000 Unterschriften, aktueller Stand knapp 800.000 .

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smallcutsensations hat auf deinen Eintrag geantwortet: ACTA stoppen - Jetzt !

finde ich auch sehr merkwürdig… ich bin ja mal gespannt, ob dieser Mist durchgeht.

Dieser “Mist” ist am durchgehen. Die EU hat ja zwischenzeitlich in Japan das Abkommen unterzeichnet. Allein das zeugt schon von einer ignoranten Missachtung des EU Parlaments und verdeutlicht einmal mehr, dass die gekauften Kommissare der EU sich mehr um die Belange eine wirtschaftlichen Lobby kümmern, als um die Belange der Bürger in der Union. Richtig zum Schreien wird das Ganze, wenn man bedenkt dass hinter SOPA/PIPA/ACTA eine kleine Schar der Contentindustrie steht. Man bedenke welchen Einfluss diese Menschen auf das Leben der Bürger weltweit haben. Diese Industrie schafft weltweit weniger Arbeitsplätze als beispielsweise Apple und generiert in einem Jahr nicht einmal ansatzweise soviel Umsatz wie Apple in einem(!) Quartal.
Gleichzeitig wollen sie immer mehr Bürgern immer mehr Grundrechte nehmen.


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ACTA stoppen - Jetzt !

Noch haben wir die Möglichkeit ACTA zu stoppen, schreibt, mailt oder faxt an Eure Abgeordneten der EU.

Sehr geehrte Frau Abgeordnete, Sehr geehrter Herr Abgeordneter,

Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) stellt eine Bedrohung für die Freiheit und Offenheit des Internets und der Meinungsfreiheit dar. Mit ACTA können Internetdienstanbieter und Betreiber von Webseiten gezwungen Ihre Nutzer zu überwachen und zu zensieren.
Sie müssen die gesammelten Informationen aushändigen und unsere Aktivitäten den Behörden und Rechteinhabern mitteilen – das Alles im Namen des Urheberrechtsschutzes!
Dieses kontroverse Abkommen über intellektuelle Güter verletzt unsere Grundrechte auf Redefreiheit, Briefgeheimnis, informeller Selbstbestimmung und Zugang zu unserer Kultur.
ACTA wurde lange Zeit unter Geheimhaltung und unter Ausschluss gewählter Volksvertreter verhandelt. Viele Aspekte des Abkommens sind so formuliert, dass eine Interpretation, zu Lasten der Bürger, mit oben genannten Risiken führen kann.
ACTA fehlt die demokratische Legitimation, es wurde bewusst an Ihnen und dem EU Parlament vorbei verhandelt.
Ich bitte Sie deshalb im EU-Parlament gegen eine Unterzeichnung des Abkommens in seiner jetzigen Form zu stimmen.

Mit freundlichen Grüßen

per Mail an:
jan.albrecht@europarl.europa.eu
alexander.alvaro@europarl.europa.eu
burkhard.balz@europarl.europa.eu
lothar.bisky@europarl.europa.eu
reimer.boege@europarl.europa.eu
franziska.brantner@europarl.europa.eu
elmar.brok@europarl.europa.eu
udo.bullmann@europarl.europa.eu
reinhard.buetikofer@europarl.europa.eu
daniel.caspary@europarl.europa.eu
jorgo.chatzimarkakis@europarl.europa.eu
michael.cramer@europarl.europa.eu
jurgen.creutzmann@europarl.europa.eu
albert.dess@europarl.europa.eu
christian.ehler@europarl.europa.eu
cornelia.ernst@europarl.europa.eu
ismail.ertug@europarl.europa.eu
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sabine.wils@europarl.europa.eu
hermann.winkler@europarl.europa.eu
joachim.zeller@europarl.europa.eu
gabriele.zimmer@europarl.europa.eu

Weitere Kontaktdaten findet Ihr auf den Seiten des EU Parlaments

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ACTA no-ones like it.

Macht Druck auf Eure EU-Parlametarier. Ruft an, schreibt Briefe und Emails und lasst die Faxgeräte nicht zur Ruhe kommen.

(Quelle: almaasi)

Tags: ACTA Politik
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Weil es gerade etwas diskutiert wurde bei einigen Piraten.

Über den eigenen Körper entscheidet Mensch selber.
Niemand hat das Recht eine Frau dazu zu zwingen ein Embryo auszutragen.
Die Einen argumentieren mit dem Schutz des ungeborenen Lebens und scheren sich einen Dreck sobald dieses geboren wird.
Die Anderen faseln was von sozialer Familienpolitik deren Ziel es sein soll Abtreibungen zu verhindern.
Abgesehen davon, dass es oft Herren der Schöpfung sind und damit per Definition wenig qualifiziert dem anderen Geschlecht vorschreiben zu wollen, was bei einer Schwangerschaft das &#8220;Richtige&#8221; ist. Gemein haben sie doch alle, dass sie Frauen das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper einschränken wollen.
Jede Frau hat das uneingeschränkte Recht, eine Schwangerschaft abzubrechen, aus welchen Gründen auch immer.

/rant ende

Weil es gerade etwas diskutiert wurde bei einigen Piraten.

Über den eigenen Körper entscheidet Mensch selber.
Niemand hat das Recht eine Frau dazu zu zwingen ein Embryo auszutragen.
Die Einen argumentieren mit dem Schutz des ungeborenen Lebens und scheren sich einen Dreck sobald dieses geboren wird.
Die Anderen faseln was von sozialer Familienpolitik deren Ziel es sein soll Abtreibungen zu verhindern.
Abgesehen davon, dass es oft Herren der Schöpfung sind und damit per Definition wenig qualifiziert dem anderen Geschlecht vorschreiben zu wollen, was bei einer Schwangerschaft das “Richtige” ist. Gemein haben sie doch alle, dass sie Frauen das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper einschränken wollen.
Jede Frau hat das uneingeschränkte Recht, eine Schwangerschaft abzubrechen, aus welchen Gründen auch immer.

/rant ende

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