Es geht uns alle an. Noch können wir ACTA stoppen, aber nur gemeinsam.
Auf http://wiki.stoppacta-protest.info/ findest Du die Veranstaltung in Deiner Nähe.
In Schwaben findet die Demonstration am 11.02.2012 um 14:00 Uhr in Augsburg statt.

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Es geht uns alle an. Noch können wir ACTA stoppen, aber nur gemeinsam.
Auf http://wiki.stoppacta-protest.info/ findest Du die Veranstaltung in Deiner Nähe.
In Schwaben findet die Demonstration am 11.02.2012 um 14:00 Uhr in Augsburg statt.

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Helena Drnovšek Zorko, Slovenian Ambassador in Japan
Das ganze Schreiben gibt es hier.
Sie führt noch mehr Gründe an, aber lasst unseren Abgeordneten die Ausrede, dass man sich zuwenig mit ACTA beschäftigt hat, nicht durchgehen.
Schreibt Ihnen, eine Vorlage(!) und EMail Adressen gibt es hier.
Geht am 11.02.2012 zum europaweiten Protest gegen ACTA.
Wenn wir nicht ACTA stoppen wer dann ?
Tag vier und immer noch keine Antwort von Seiten des konservativen ACTA Jubellagers.
Diese haben es noch nicht einmal nötig ihren Standpunkt zu erklären oder mit dem Bürger in Kontakt zu treten.
Es ist wohl so wie es zu befürchten war, nicht die Bärs oder Altmeiers sind in der Mehrheit bei der CDU/CSU, sondern die Hevelings.
Aber eine weitere Antwort einer Abgeordneten der Grünen haben hawcubite und mich fast zeitgleich und dem gleichen Wortlaut erreicht. Was das bedeutet muss ich wohl nicht erwähnen. An dieser Stelle vielen Dank an Alle die mir Ihre Antworten zur Verfügung stellen.
” Sehr geehrter Herr Krcek,
vielen Dank für Ihre E-Mail bezüglich des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA). Ich teile Ihre Kritik. Dieses Abkommen ist in der Tat sehr problematisch und birgt viele Risiken. Ich werde es deswegen im Europäischen Parlament ablehnen.
ACTA würde es Inhabern von geistigen Eigentumsrechten vereinfachen, ihre Interessen auf privatisiertem Wege durchzusetzen, während die Rechte und Interessen der Nutzerinnen und Nutzer nicht in gleichem Maße gewahrt werden. Das Abkommen würde eine freiwillige Zusammenarbeit zwischen Internet-Zugangsanbietern und Rechteinhabern einführen, mit der Gefahr, dass es für Nutzerinnen und Nutzer zu Sanktionen ohne faires rechtliches Verfahren kommen könnte.
ACTA würde beispielsweise das Blockieren oder Filtern des Internet-Zugangs von Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen. Auch würde es unverhältnismäßig hohe Schadensersatzansprüche für die Industrie ermöglichen, da sich diese nach dem Verkaufswert von getauschten Dateien bemessen würden und nicht daran, ob diese Dateien ansonsten jemals entsprechend oft gekauft worden wären. Darüber hinaus würde ACTA den Zugang zu generischen (und damit bezahlbaren) Medizinprodukten für Entwicklungsländer erschweren.
Auch das Verfahren, wie ACTA zustande gekommen ist, ist problematisch. Es wurde von einer “Koalition der Willigen” gegen den Widerstand von Entwicklungs- und Schwellenländern in Geheimverhandlungen ausgearbeitet. Die ACTA-Verhandlungsunterlagen sind bis heute nicht öffentlich zugänglich und die Entwürfe des Abkommens wurden erst nach massivem Druck des Europäischen Parlaments veröffentlicht.
Aus all diesen Gründen machen sich die Grünen im Europäischen Parlament schon seit zwei Jahren gegen ACTA stark. Wir haben zwei Studien in Auftrag gegeben, um die Auswirkungen auf die Grundrechte und auf den Zugang zu Medizin zu untersuchen, welche die großen Probleme und Risiken von ACTA nachgewiesen haben (mehr dazu auf http://en.act-on-acta.eu).
Nach der Unterzeichnung ACTAs vergangene Woche steht nun die Ratifizierung im Europäischen Parlament an, ohne dessen Zustimmung das Abkommen nicht in Kraft treten kann. Meine Fraktion, die Grünen/EFA, werden gegen ACTA stimmen. Bei den anderen Fraktionen sieht dies allerdings anders aus. Wichtig wäre insbesondere öffentlicher Druck auf die konservative Europäische Volkspartei (EVP/CDU), die Sozialdemokraten (S&D/SPD) und die Liberalen (ALDE/FDP).
Weitere Informationen zu ACTA und unserer Arbeit dazu finden Sie unter den Links am Ende dieser E-Mail.
Mit freundlichen Grüßen ”
Nun den öffentlichen Druck werden wir am 11.2 deutschlandweit erhöhen.