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ACTA eine Erklärung, welche Konsequenzen ACTA für uns alle hat und warum ACTA keine gute Idee ist.

Hier die Deutsche Version

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Willkommen in Absurdistan, selbst wenn man Musik auf einer Veranstaltung spielt die ausschliesslich unter Creative-Common Lizenz stehen will die GEMA über die GEMA-Vermutung abkassieren.
Nicht nur daß die GEMA gar nicht berechtigt ist hier abzukassieren, sie drückt den Verwaltungsaufwand an die Veranstalter ab.
So reicht den Damen und Herren nicht aus, daß man die Künstlernamen angibt, sondern sie verlangen für jedes gespielte Stück den vollen bürgerlichen Namen des Künstlers.
Statt die eigenen Daten danach durchzuforsten ob der Künstler GEMA Mitglied ist, sollen die Veranstalter beweisen, daß die Künstler nicht mit Ihrem bürgerlichen Namen Mitglieder bei der GEMA sind.
Der Gema-Verdacht, also daß jedes veröffentlichte Stück von Musikern (weltweit) fällt unter die Hoheit der GEMA, ist über die Rechtsprechung v.a. in den 80er und 90er Jahren abgeleitet worden und mittlerweile vollkommen überholt.
Die Grundlage für diesen Verdacht war damals, daß der überwiegende Teil der Musikschaffenden bzw. der Verwerter kommerzielle Absichten haben muß, da sich der Aufwand für das Einspielen und Produzieren von Musik für den Privatmenschen nicht lohnt und daher die Schaffenden zwangsläufig Mitglieder bei der GEMA seien.

Das hat sich mit der Digitalisierung, technischen Fortschritt und dem Internet grundlegend geändert. Heute kann jeder selbst und mit sehr einfachen und kostengünstigen Mitteln Musik einspielen und über das Internet verteilen.
Damit ist die Grundlage für den Verdacht und die damit verbundene Beweislastumkehr entfallen und darf auch so nicht mehr bestehen bleiben.
Die Musikpiraten versuchen mit der Operation GEMA-Vermutung diese Absurdität der GEMA abzuschaffen.

(Quelle: lorettacosgrove)

Text

Major label artists make 8 cents per every 99 cent download

freemusicfm:

commonrevolt:


According to this article, an artist is paid 8.033 cents per every song they sell on iTunes through a major label.

So, in the grand scheme of things, an artist would make $80.33 per every 1,000 MP3 downloads on iTunes.

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Die Musikindustrie will nur das Beste ihrer Künstler. Ihr sauer verdientes Geld.

Q.E.D.

Deswegen brauchen wir dringend eine Änderung, wenn nicht gar eine Regulierung des Marktes.
Die Einnahmen dürfen nicht mehr in die Taschen einer Industrie wandern, die mit immer neuen Bestechungsversuchen versucht uns Freiheitsrechte nehmen zu lassen, sondern in die Taschen der Künstler.

Text

Staatliche Förderung parasitärer Zustände

Neben dem Skandal um den Schultrojaner bietet der Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach § 53 UrhG ein gutes Beispiel dafür, dass das deutsche Urheberrecht unerträglich kranke Zustände angenommen hat.

Die parasitären Einrichtungen VG Wort, VG Musik und ZFS werden mit Unsummen versorgt, für ein dichtes Dach und funktionierende Sozialräume fehlt es aber an Geld.

Folgenden Rechte für Kopien an Schüler werden gewährt.
- kleiner Teil eines Werkes maximal 12 % eines Werkes, jedoch nicht mehr als 20 Seiten
- eine Musikedition mit maximal 6 Seiten
- ein sonstiges Druckwerk mit maximal 25 Seiten
- alle vollständigen Bilder, Fotos und sonstigen Abbildungen
- Pro Schuljahr und Schulklasse darf ein Werk maximal einmal vervielfältigt werden wie oben beschrieben
- Eine digitale Speicherung über den Kopiervorgang hinaus und ein digitales Verteilen sind durch diesen Gesamtvertrag nicht erfasst

In einer Gesellschaft und einer Nation, die arm an Bodenschätzen ist, sollte man meinen, daß Bildung ein so hohes Gut ist, daß die oben genannten Rechte kostenfrei sind.

Nicht in Deutschland, der Steuerzahler muß 2011 7.300.000 € dafür bezahlen. Am Laufzeitende des Vertrages 2014, nach 4 Jahren, sind es jährlich 9.000.000 €.
Das ist eine Steigerung um 23% für ein und dieselbe Leistung, gemeinhin nennt man so etwas sittenwidrig und Wucher.
Aber auch das ist den Kultusministern offensichtlich egal.

Text
Wir brauchen einen gesellschaftlichen Konsens darüber, was in der digitalen Welt erlaubt ist und was nicht.

Genau und diesen gesellschaftlichen Konsens diktiert die Musikindustrie uns durch ihre Wirtschaftsnutten im Bundestag.
Warum sollten die Käufer nicht mehrmals gemolken werden dürfen. Und die bösen Raubkopierer-Kinderficker-Mörder-Terroristen, haben die Umsätze einbrechen lassen, nicht etwa die Klaws und Medlocks Chimären der Musikzombis.
Ist die Meinungsfreiheit nicht wundervoll, jeder hat das Recht sich zum totalen Arschloch zu machen.
Statt Konzepte für die digitale Welt zu entwickeln lamentiert die Musikindustrie nun seit einem Jahrzehnt über Kopien und Verschärfung von Urheberrechten, überzieht Privatmenschen mit Abmahnungen und Klagen und verdongelt alles was bei drei nicht auf dem Baum ist mit Trojanern und Rootkits.

Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.

Das Traurige daran sind die korrumpierten Politclowns, wie Brigitte Zypries, die nichts Besseres zu tun haben, als Oma Krause an diese Bande zu verkaufen.

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garp:

“Das ist der […] Grund, weshalb Journalisten nicht auf die Heuchelei der Politiker aufmerksam machen können: Sie sind selbst zu sehr mit Heucheln beschäftigt. Wenn es um die eigenen Produkte geht, ist der schärfste Schutz gerade gut genug. Wenn es um die Werke anderer geht, handelt es sich bei solchem Schutz plötzlich um „Behörden-Irrsinn”, „Bürokratie-Wahnsinn” und eine Bedrohung deutschen Kulturgutes.”

Lesenswert !

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Michael Weiss über Filesharing und Urheberrecht.

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